Das sagen die Kunden:

Kevin

Bei der automobil-manufaktur zur Besichtigung mit meinem besten Freund gekommen, 2 Autos gekauft… so schnell kann’s gehen!
Ralf nimmt sich die Zeit seine Kunden bis ins kleinste Detail aufzuklären – bei einem leckeren Kaffee – um auch wirklich jeden Wunsch zu verstehen und soweit möglich zu erfüllen.
Das Grinsen hört nicht mehr auf. Danke dafür!

Kevin

Das sagen die Kunden:

Peter

Peter

„Ich habe mir mit dem 7 meinen Jugendtraum erfüllt. Für die Zulassung in der Schweiz brauchte es viel Geduld und die Mithilfe und das Wissen von Ralf. Wenn ich am Abend das Garagentor öffne und den Yellow sehe, leuchten meine Augen und es war jede Mühe und Aufwand wert. Deshalb kann ich die Automobil Manufaktur wärmstens empfehlen.“

Peter

Lotus/Caterham

Auf was Du beim Seven-Kauf achten solltest...

- Nachbauten/Replikas
Nachbauten sind meist in schlampiger Fertigungsqualität, aus billigen Plastik, mit Teilen aus verschiedensten Spenderfahrzeugen bunt zusammengewürfelt und von den Erbauern nach Lust und Laune zurechtgebastelt.
Originale genießen besondere Vergünstigungen (z.B. Liebhaber-Versicherung) und garantieren einen stabilen Werterhalt, aktuell sogar deutlich Wertsteigerung

- Ehemaliges Rennfahrzeug
Es gibt Fachleute, die sagen: 1 km auf der Rennstrecke = 15 km Straße (manche sprechen
sogar von Faktoren bis 18, siehe z.B. http://ww2.autoscout24.de/erster-test/opel-corsa-opc-nuerburgring-edition/die-brennsemmel/4319/223133/
-> Ex-Rennfahrzeug mit 10.000 km = wie Straßenfahrzeug mit 150.000 km. Oft werden die Autos auch noch von mehreren Fahrern benutzt. Am besten google selber nach „Renn Bilder Caterham“ und mach Dir ein eigenes Bild ...

- Fahrzeug aus dem Ausland
In GB, NL u.a. werden oft sehr günstige Fahrzeuge angeboten. Aber wie ist der Zustand unter der glänzenden Fassade? Und vor allem ist meist gar keine allgemeine legale Zulassung in D dafür zu bekommen. Fahrzeuge ohne saubere, einwandfreie Papiere können auch nachträglich aus dem Verkehr gezogen werden!

- Neu oder Gebraucht
Neu bekomme ich den 7 nur noch als „Elektronik-Packung“, deutlicher Wertverlust inklusive. Solide und gut gepflegte Gebrauchte haben meist umfangreiche Ausstattung, sind vernünftig motorisiert und wertstabil, aktuell sogar wertsteigend und die Ersatzteilpreise sind äußerst human (z.B. kompletter AT-Motor „neu“ Rover K-Serie ab 2.000 EUR).

- Kauf von Privat oder vom Spezialisten
Der bauernschlaue Schnäppchenjäger wird immer von Privat kaufen, denn da ist es ja günstiger. Doch stimmt das wirklich? Meist ist der Superschnapper schneller als lieb zum Geldgrab geworden; die diversen Infobörsen sind voll von diesen Geschichten, bei denen sich das Fiasko schnell und deutlich abzeichnet. Bei mir bekommst Du eine fachkundige, fundierte Beratung und die Verlässlichkeit, nicht im Regen zu stehen, wenn mal etwas gebraucht wird.

- Eigenimport
Die Verlockung ist groß, gibt es doch auf der „Insel“ in den einschlägigen Anzeigenportalen regelmäßig die tollsten Angebote. Doch Vorsicht. Zum Einen ist da das völlig unterschiedliche Qualitätsbewußtsein in Bezug auf Fahrzeuge. Was für den Engländer eine „perfect condition“ ist, würden wir u.U. nur mit schlechtem Gewissen zum Schrotthändler fahren. Die größte Fußangel ist jedoch die Zulassung. Haben die Fahrzeuge kein COC-Papier, benötigen sie eine Einzelabnahme. Hier sind einige Gutachten erforderlich, insbes. ein Abgasgutachten. Liegen dies nicht vor, ist eine legale Zulassung schlicht nicht möglich. Wird sie dennoch erteit, kann sie jederzeit widerrufen werden.

Bei mir bekommst Du nur das Original. Warum? Hier weiterlesen...

Warum?

Ganz einfach: weil diese Autos zum FAHREN ideal geeignet sind.

Die zahllosen Nachbauten (Replikas) schneiden idR. hier deutlich schlechter ab als das Original mit seiner unvergleichbaren Kombination aus Leichtbau, Produktreife und - qualität in maximaler Ausprägung, gepaart mit dem Charme der reinen Einzelfertigung in Handarbeit. Alles das sind die Garanten für ungetrübten Fahrspaß, Zuverlässigkeit und am Ende Werterhalt, bzw. sogar Wertsteigerung!

Die Replika-Hersteller versuchten alles billiger zu machen, um ihre Produkte verkaufen zu können. Wer kauft schon einen Nachbau, wenn er fürs gleiche Geld ein Original bekommt. Alternativ suchten einige ihr Heil in Poser- und Bling-Bling Vehikeln, ideal fürs Schaulaufen vor der Eisdiele, aber Fahren ... na ja.

Eigentlich reicht schon ein Blick in die Adresskartei. Von den einst duzenden Anbieter ist gerade mal noch eine halbe Hand voll übrig. man muss kein Experte sein, um zu verstehen. Ein kleiner Seitenblick ins Lager der Rennfahrer rundet dann das Bild ab. Man muss lange suchen, bis man mal einen Nicht-Caterham dort findet.

Und last not least sollte ein Hauptaugenmerk auch auf dem laufenden Betrieb und der damit anfallenden Wartung liegen. Während es für LOTUS und CATERHAM nach wie vor alle Ersatzteile zu kaufen gibt - und das wird sich Dank der Verbreitung auch nicht so schnell ändern - kann die Suche nach einem dringend benötigten Teil bei den Replikas schon mal in purer Verzweiflung enden.

Caterham Lotus-Holbay "The Silver Knight"

 

 

Du kennst das Märchen von Dornröschen? Nun ja, 100 Jahre schlief dieser kleine Gefährte nicht - aber immerhin 37 ...

Die Geschichte beginnt 1981, als ein Niederländer einen Job in London übernahm. Nach der Arbeit bummelte er ein wenig herum und entdeckte im Süden Londons, gleich hinter Croydon, in dem beschaulichen, suburbanen Caterham eine kleine Manufaktur für Straßenflitzer der besonderen Art - die Caterham Car Sales Ltd., die vor einigen Jahren die Produktion des kleinen Seven von Lotus übernommen hatte. Für Herrn Van Roodsendaal war es wohl Liebe auf den ersten Blick und so bestellte er eines dieser unglaublich agilen Fahrzeuge. Ein Linkslenker sollte es werden, schließlich plante er, den Kleinen später mit nach Hause zu nehmen. Und eine amtliche Motorisierung sollte dabei sei, die Wahl fiel auf den legendären Lotus-Holbay Motor. Und selbstverständlich eine komplette Wetterausstattung, also Vollverdeck und Sidescreens, aber auch ein Tonneau.

Was er etwas unterschätzte war die leider nur allzu bekannte "Termintreue" bei Caterham Cars und so wurden aus 6 Monaten Lieferzeit erst 10, dann 12 ... Im Jahre 1983 endete sein Engagement in England und Herr Van Roosendaal kehrte nach Holland zurück, just in dem Moment, als von Caterham die lang ersehnte Nachricht eintraf, dass das Auto nun fertig sei. Er bezahlte es, lies sich englische Papiere ausstellen und handelte - vermutlich mit dem zurückliegenden Lieferverzug als Trumpf - mit Caterham aus, dass das Fahrzeug dort so lange stehen bleiben könne, bis er es abholen käme.

Es verging ein ganzes Jahr - erst passte es terminlich nicht, dann kam der Winter - ehe Herr Van Roosendaal endlich sein Schmuckstück abzuholen anpeilte. Mitte Mai 1984 sollte es soweit sein. Es wurde eine Zulassung organisiert und der Plan war, den kleinen Sausewind in Caterham abzuholen und direkt eine ausgedehnte Urlaubstour anzuschließen, durch Frankreich, Schweiz, Österreich zurück in die Niederlande. Gesagt, getan. Die Reise verlief wohl eher durchwachsen, es wird kolportiert, dass Frau Van Roosendaal, die als Copilotin mit an Bord war, etwas andere Vorstellungen von einer Urlaubsreise hatte ...

Auf einer der letzten Etappen kam es schließlich zum Gau: des Nächtens schätzte der Fahrer eine Gefahrenstelle vermutlich falsch ein und touchierte backbordseits eine Mauer. Resultat: Kotflügel vorne und hinten, ein Lenkungsarm und ein Gummilager beschädigt, Weiterfahrt unmöglich. Der Kleine wurde waidwund auf den Hof des Abschleppers gebracht und ein Leihwagen organisiert. Gerüchten zufolge eskalierte der Streit der Eheleute noch vor Ort derart, dass Van Roosendaal den Wagen für eine nicht näher bezeichnete, aber vermutlich mehr als kleine Summe dem Abschlepper zum Kauf anbot - dieser schlug zu.

Im Anschluss daran versuchte man in der Werkstatt die benötigten Ersatzteile zu organisieren - in Vor-Internet Zeiten ein nicht so einfaches Unterfangen. Den Sprachbarrieren trotzend (keiner der Deutschen Mechaniker sprach Englisch, keiner der Caterham-Mitarbeiter sprach Deutsch) und zahlreiche Telexe und Postkarten später waren die Teile von Caterham geliefert, das kleine Wägelchen repariert ... und der Chef musste feststellen, dass er da gar nicht reinpasst - was für ein Reinfall. Um die Schmach klein zu halten, wanderte "die englische Sardinenbüchse" hinter in die große Halle. Ganz hinter. Plane drüber und dann ist das erstmal gut.

Und dort stand er dann. Und stand. Einsam und vergessen. Bis zum wohlverdienten Ruhestand des Unternehmers. Der wollte nun das komplette Anwesen verkaufen und alles räumen. Und entdeckete ganz hinten unter der Plane ... da war doch noch was ... genau: den kleinen Caterham. Der stand dort seit 1984 unberührt. Sage und schreibe ganze 1192 km auf der Uhr.

Und wer behauptet nun, "Scheunenfunde" gäbe es nicht mehr ...  🙂

 

 

Aktuell wurde der Kleine sanft ins Leben zurückgeholt, d.h., Benzinschläcuhe und Filter erneuert, ebenso Flüssigkeiten. Alles Weitere ist wie in einer Zeitkapsel noch genau so, wie bei Auslieferung.

Unter der Haube sitzt der legendäre Lotus Holbay-Motor, also die getunte Einheit mit Weber Doppelvergaser auf Basis des robusten Ford Kent, die damit auf rd. 125 PS kommt - bei rd. 500 kg Fahrzeuggewicht mehr als ausreichend. Um der erhöhten Leistung gerecht zu werden, wurde neben dem Hochleistungskühler eine zusätzliche Ölkühleranlage werksseitig verbaut. Geschaltet wird ära-korrekt mit Hilfe der bereits von Lotus verwendeten 4-Gang Box. Die Abgase werden, wie bei den Linkslenker Modellen idR. üblich, nach hinten abgeleitet, um auch bei komplett offener Fahrt keine Emissionsbelastung des Fahrers zu verursachen. Der herrliche röhrige Vergasersound bleibt aber dennoch erhalten, einige sagen sogar, diese Abgasanlage erzeuge eine noch gänsehautlastigere Kulisse.

Bei den Rädern handelt sich um originale K&N Diamond-Felgen mit zeitlich korrekter GoodYear-Bereifung in 185/70 HR 13, Reserverad ebenfalls passend. Vorne versieht eine Scheibenbremse ihren Dienst, die Liveaxle hinten verfügt über die korrekte Trommelbremse.

Die Frontscheinwerfer sind ebenfalls Lotus-like in der 7" Ausführung und zeitgenössisch richtig in Schwarz lackiert, der Lampenring in Chrom gehalten. Die großen Blinker vorne sind ebenfalls authentisch, hinten sind klassiche Rundleuchten in der sehr frühen Form zu sehen, d.h. als Rundleuchten nebst stilistisch passenden Reflektoren. Um den Vorschriften der deutschen StVZO zu genügen, wurde ein Rückfahrscheinwerfer unter dem Nummernschild integriert - selbstverständlich in einer bei Lotus üblichen Ausführung als Wipac-Echtglaseinheit.

Der Innenraum wartet mit einer Sitzbank auf, ein Leder-Sportlenkrad, Holzschaltknauf, Mittelspiel am Armaturenbrett und Teppich wurden seinerzeit als Extra dazugeordert. neben einem nahezu unbenutzen Vollverdeck und Sidescreens gibt es ein komplettes, teilbares Tonneau, das das abknöpfbare Bootcover bei Bedarf ersetzt, d.h, das Fahrzeug kann einerseits zum Abstellen abgedeckt werden, es besteht aber auch die Möglichkeit, nur die Beifahrerseite zum Fahren zu verschließen, wenn Du alleine unterwegs bist. Ausserdem ermöglicht diese Kombination auf Wusch z.B. die Installation einer Wechselbrücke mit den beliebten und legendären Brooklands-Racingscheiben.

Vorne sind die klassischen Flared Wings montiert, hinten die korrekten Kotflügel mit enger Kante (Lotus), ebenso ist die richtige Frontnase in der zeitlich zugeordneten, flachen Ausführung vorhanden.

Besonders hervorzuheben ist abschließend noch einmal, dass dieses Fahrzeug tatsächlich im Originalzustand ist und entgegen des sonst üblichen, altersbedingten Rostbefalls, hier ein nahezu jungfräuliches Fahrzeug steht. Ich beschäftige mich seit weit über 30 Jahren mit Lotus/Caterham Seven, aber so etwas habe ich bis dato tatsächlich noch nicht gesehen.

 

Das Fahrzeug wurde für den legalen Betrieb in Deutschland entsprechend ausgerüstet und erhielt mit Hilfe der verschiedenen benötigten Gutachten eine Vollabnahme nach §21, sowie eine Tageszulassung zur Erlangung der deutschen Zulassungspapiere (Zulassungsbescheinigung Teil I und II). Damit kann dieser Caterham jederzeit und in jedem Bundesland wie jedes andere Gebrauchtfahrzeug völlig problemlos zugelassen werden und genießt bei allen zukünftig anfallenden Verschärfungen der Zulassungbestimmungen Bestandsschutz.

Weiterhin erhielt dieses Fahrzeug eine Oldtimerabnahme nach § 23 und erhält die Schlüsselnummer „0098“ gem. § 2 Nr. 22 FZV, die das begehrte "H" auf's Kennzeichen setzt und die günstige Steuer und Versicherung ermöglicht. Übrigens: H-Zulassungen ermöglichen die Einfahrt in alle (!) Umweltzonen ...

Alle Angaben nach bestem Wissen, Irrtum vorbehalten.
Verkauf erfolgt im Kundenauftrag, kein MwSt.-Ausweis möglich. Alle Preise selbstverständlich Endpreise.

Preis: ab 24.870,- EUR

Bei Interesse bitte ich um Kontaktaufnahme per Telefon:
+49 152 - 08 59 49 82 (bevorzugt, da immer verfügbar) oder
+49 77 41 - 8 34 96 46 (Büro, nicht immer besetzt)

oder per E-Mail info@automobil-specials.com