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Meinungen:

Pierre

Pierre

„It took me 35 years to realize a childhood dream: Buying a Caterham! As a real car enthusiast, Ralf wants you to find the car of your dreams. An email description, some phone calls with valuable advices, and Ralf came back to me a month later with a potential car, matching 90% of my expectations… and I felt in love with it! He then did everything to ensure that the remaining 10% of my list were met with some parts changes… and the photo speaks of itself.“

Pierre

Das sagen die Käufer:

Joachim

Ralf bietet einen super Service und nimmt sich die Zeit, alles gut und ausführlich zu erklären. Wir haben uns richtig gut aufgehoben gefühlt.

Joachim

Lotus/Caterham

Auf was Du beim Seven-Kauf achten solltest...

- Nachbauten/Imitate

Diese sind meist in schlampiger Fertigungsqualität, aus billigen Plastik, mit Teilen aus verschiedensten Spenderfahrzeugen bunt zusammengewürfelt und von den Erbauern nach Lust und Laune zurechtgebastelt. Originale genießen besondere Vergünstigungen (z.B. Liebhaber-Versicherung) und garantieren einen stabilen Werterhalt

- Ehemaliges Rennfahrzeug

Fachleute sagen, 1 km auf der Rennstrecke entspricht etwa 15 km Straße (manche sprechen sogar von Faktoren bis 20) -> Ex-Rennfahrzeug mit 10.000 km = wie Straßenfahrzeug mit 150.000 km. Oft werden die Autos auch noch von mehreren Fahrern und/oder ohne Tacho benutzt. Am besten google selber nach „Renn Bilder Caterham“ und mach Dir ein eigenes Bild …

- Fahrzeug aus dem Ausland

In GB, NL u.a. werden oft sehr günstige Fahrzeuge angeboten. Aber wie ist der Zustand unter der glänzenden Fassade? Und vor allem ist meist gar keine legale Zulassung in D dafür zu bekommen. Fahrzeuge ohne saubere, einwandfreie Papiere können auch nachträglich aus dem Verkehr gezogen werden! Importe unterliegen ggf. Zoll.

- Neu oder Gebraucht

Neu bekomme ich den 7 nur noch als „Elektronik-Packung“, deutlicher Wertverlust inklusive. Solide und gut gepflegte Gebrauchte haben meist umfangreiche Ausstattung, sind vernünftig motorisiert und wertstabil, aktuell sogar wertsteigend und die Ersatzteilpreise sind äußerst human (z.B. kompletter AT-Motor „neu“ Rover K-Serie ab 2.000 EUR)

- Kauf von Privat oder vom Spezialisten

Der bauernschlaue Schnäppchenjäger wird immer von Privat kaufen, denn da ist es ja günstiger. Doch stimmt das wirklich? Meist ist der Superschnapper schneller als lieb zum Geldgrab geworden; die diversen Infobörsen sind voll von diesen Geschichten, bei denen sich das Fiasko schnell und deutlich abzeichnet. Beim Fachmann bekommst Du eine fachkundige, fundierte Beratung und die Verlässlichkeit, nicht im Regen zu stehen, wenn mal etwas gebraucht wird.

- Eigenimport

Die Verlockung ist groß, gibt es doch auf der „Insel“ in den einschlägigen Anzeigenportalen regelmäßig die tollsten Angebote. Doch Vorsicht. Zum Einen ist da das völlig unterschiedliche Qualitätsbewußtsein in Bezug auf Fahrzeuge. Was für den Engländer eine „perfect condition“ ist, würden wir u.U. nur mit schlechtem Gewissen zum Schrotthändler fahren. Die größte Fußangel ist jedoch die Zulassung. Haben die Fahrzeuge kein COC-Papier, benötigen sie eine Einzelabnahme. Hier sind einige Gutachten erforderlich, insbes. ein Abgasgutachten. Liegen dies nicht vor, ist eine legale Zulassung schlicht nicht möglich. Wird sie dennoch erteilt, kann sie jederzeit widerrufen werden. *** Textpassage entfernt *** Und nachdem GB nun kein EU-Mitglied mehr ist, fallen darüberhinaus für jeden Import die benötigten Importformalitäten und zusätzlich 19 % Einfuhrsteuer an.

Hier bekommst Du nur das Original. Warum? Hier weiterlesen...

Warum?

Ganz einfach: weil diese Autos zum FAHREN ideal geeignet sind.

Die zahllosen Nachahmungen schneiden idR. hier deutlich schlechter ab als das Original mit seiner unvergleichbaren Kombination aus Leichtbau, Produktreife und - qualität in maximaler Ausprägung, gepaart mit dem Charme der reinen Einzelfertigung in Handarbeit. Alles das sind die Garanten für ungetrübten Fahrspaß, Zuverlässigkeit und am Ende Werterhalt, bzw. sogar Wertsteigerung!

Die Imitat-Hersteller versuchten alles billiger zu machen, um ihre Produkte verkaufen zu können. Wer kauft schon einen Nachbau, wenn er fürs gleiche Geld ein Original bekommt. Alternativ suchten einige ihr Heil in Poser- und Bling-Bling Vehikeln, ideal fürs Schaulaufen vor der Eisdiele, aber Fahren ... na ja.

Eigentlich reicht schon ein Blick in die Adresskartei. Von den einst duzenden Anbieter ist gerade mal noch eine halbe Hand voll übrig. Man muss kein Experte sein, um zu verstehen. Ein kleiner Seitenblick ins Lager der Rennfahrer rundet dann das Bild ab. Man muss lange suchen, bis man mal einen Nicht-Caterham dort findet.

Und last not least sollte ein Hauptaugenmerk auch auf dem laufenden Betrieb und der damit anfallenden Wartung liegen. Während es für LOTUS und CATERHAM nach wie vor alle Ersatzteile zu kaufen gibt - und das wird sich Dank der Verbreitung auch nicht so schnell ändern - kann die Suche nach einem dringend benötigten Teil bei den Nachahmungen schon mal in purer Verzweiflung enden.

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Lotus MK VI "The Legend"

 

Nachdem Collin Chapman sich mit Austin Seven Um- und Ausbauten reputiert hatte, war der Mark Six (MK VI) der erste "echte" Lotus, sprich, eine chapman'sche Eigenkonstruktion. Diese war schnell sehr erfolgreich in verschiedensten Motorsport-Disziplinen, vom Hillclimb bis zum Rundstreckenrennen. Aus diesem Konzept heraus entstand als Weiterentwicklung schließlich der bekanntere Lotus Seven (MK 7). Somit kann man den MK VI durchaus als den Urvater des Sevens bezeichnen.
Von diesem Modell wurden im Gegensatz zu den abertausenden von Sevens nur schätzungsweise 300 Stück gebaut, von denen heute noch rd. 70 existieren könnten. Es ist also mit Fug und Recht als wahre Rarität zu bezeichnen.

 

Das hier nun vorgestellten Fahrzeug mit der Nummer 78 stellt ein echtes Highlight dar, denn als eines der wenigen Exemplare ist hier die komplette Geschichte nachvollziehbar und dokumentiert, es wird sogar in diversen Publikationen bis hin zum Standardwerk, dem Lotus-Buch direkt vorgestellt in Wort und Bild:
 
 
Die ursprüngliche Bestellung bei Lotus kam von dem bekannten Rennfahrer Bill Perkins aus Rugby, der eine Verbesserung zu seinem bis dato eingesetzten, stark modifizierten HRG Rennwagen suchte. 1955 orderte er den VI und erhielt, wie damals üblich, das komplette Auto ohne den sogenannten Drivetrain; hier sah Lotus die Verwendung der kleinen 10hp Ford Sidevalve Motoren, alternativ den 1.5 OHV (Consul), MG’s XPAG oder als top of the range den legendären Coventry Climax vor. Bill aber hatte andere Pläne. Er verkaufte seinen HRG-Rennwagen und erwarb vom bekannten Renn-Papst Gille Tyrer das, aus damaliger Sicht wohl beste Aggregat, das zu bekommen war – einen BMW 328 2,0-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor mit drei Solex-Vergasern und einem Aluzylinderkopf, gepaart mit einem Hurth-Getriebe und einer Ford HA. Damit das Arrangement überhaupt in das kleine Fuhrwerk passte, musste die Haube wiederum stark modifiziert werden, es enstand die legendäre Power-Bulg, die Pertkins schnell zu einem weit erkennbaren Glanzpunkt bei jeder Veranstaltung werden ließ. Und die sportlichen Erfolge taten ein Übriges, ihm schnell den Spitznahmen „Lotuseer” einzubringen.
 
Anfang der 60er Jahre annoncierte er den Wagen in „Sports Car and Lotus Owner Magazine” zum Verkauf für 490 Pfund und in der Folge ging SNX 640 (englische Autos behalten idR. ihr Kennzeichen weiter und werden darüber „identifiziert”) durch mehrere Rennfahrerhände, ehe es 1966 wiederum verkauft wurde von Nigel Stovel, Crickhowell, allerdings ohne den Motor, den er für eine Frazer Nash Restauration übernahm. Für ganze 72 Pfund ging das Rolling Chassis an Trevor Corner, Llandhaff, der einen Coventry Climax FWE Motor nebst Aggregaten aus einem Triumph Herald einbaute, ihn Orange (!) lackierte und bei verschiedenen Hiillclimbs einsetzte und wiedeerum nach einiger Nutzung verkaufte. Einem Frontalcrash mit einem Ford Zephir hatte der kleine Lotus wenig entgegenzusetzen und wurde schließlich als Write Off für ganze 85 Pfund verkauft an den Arzt und Hobbyrennfahrer Tony Goodwin, Chesterfield, der den begehrten FWE Motor an einen Amerikaner für den Einsatz in einem Fomelwagen verkaufte und der plante, den VI für seine Tochter aufzubauen und mit der Zerlegung begann. Das Projekt ging den leider allzu bekannten Weg: Erst lange Herumstehen, dann Verkauf.
 
1976 erwarb den „Teilehaufen” schließlich Tim Williams. Das Ganze ähnelte ziemlich dem, was Lotus über 20 Jahre zuvor ausgeliefert hatte. Tim hatte den Ehrgeiz und die Muße, SNX 640 wieder aufzubauen, dies aber in jedem Fall ausschließlich mit Unterstützung der ursprünglich breits von Lotus engagierten Firmen wie z.B. Williams & Pritchard etc. Für die Fertigstellung zeichnete u.a. auch der Lotus-Guru, der renommierte und szenebakannte Spezialist für klassische Lotus, Mike Brotherwood, veranwortlich, der alleine 28 der heute bekannten 70 überlebenden VI unter seinen Händen hatte. Unter dessen Ägide entstand eine wahre Pretiose. Soweit möglich immer im Blick, Altes zu erhalten und Neues nur da einzusetzen, wo es unbedingt erforderlich war. Das ging so weit, dass selbst die alten Lederbezüge aufgearbeitet und mitsamt ihrer herrlichen Patina wieder verwendet wurden – natürlich wesentlich teurer als einfach einen Neubezug anzufertigen, aber das Alte wäre unwiederbringlich verloren …
 
Als Antriebseinheit wurde nun wieder auf das Lotus originale Schema mit einem Ford Sidevalve zurückgegriffen, hier allerdings in der Cooper-Ausführung, der bekannten Tuning-Schmiede, die die Einheit stark modifizierten, samt Aquapane Zylinderkopf und Manifold. In den Händen des Motoren Papstes Vince Mosley wurde das Ganze fein abgestimmt und erreichte auf dem Prüfstand unerwartete Spitzenleistung, die den ursprünglichen Rennmororen in nichts nachsteht, hier aber nun in einer durchaus fahrbaren Auslegung und nicht so spitzen-extrem wie ein reinrassiger Rennmotor. Das originale 3-Gang-Getriebe wurde sorgsam aufgearbeitet und verrichtet seinen Dienst dank nun straßentauglich abgestufter Gänge jetzt durchaus angenehm. Auch Zubehör wie Frontscheibe etc. wurde im Laufe der Jahrzehnte in akribischer Kleinarbeit zusammengesucht, aufgearbeitet und verbaut. Man will ja nicht immer im "Racing-Modus" vorne ohne unterwegs sein.
 
 
Die gesamte Restauration zog sich am Ende tasächlich über mehr als 30 Jahre (!) und verschlang schließlich deutlich über 50.’ – Arbeitszeit noch nicht mitgerechnet (ellbowgrease is for free) und ebenso die vielen Tausender für Klein- und Kleinstteile – wer schon einmal eine umfangreiche Restauration mitgemacht hat, kann ein Lied davon singen. Ein echtes Highlight bei diesem Exponat aber ist die wirklich aussergewöhnlich umfangreiche Dokumentation und Belegbarkeit, dies alles nicht zuletzt den vielen Stunden an intensiver Recherchearbeit von Tim zu verdanken, der, soweit möglich, mit den Zeitzeugen selbst sprach und Unterlagen aus deren privatem Fundus übernehmen durfte. So entstand ein voller Ordner und eine DVD mit zahreichen historischen Fotoaufnahmen nebst Aufbaudokumentation.
 
Nun findet SNX 640 schließlich eine neue Heimstatt in der GDC Museumsausstellung und freut sich auf Deinen Besuch 🙂

 

 

Dieses Exponat kann aus der Ausstellung übernommen werden. Bevorzugt wird hier natürlich, wie bei Sammlungen üblich, ein Tausch. Gegebenenfalls kommt für den Eigentümer auch ein Verkauf in Betracht. Bei Kaufinteresse wird um Abgabe eines adäquaten Gebotes ab 79.000 EUR gebeten.

Es ist in der Museumsausstellung live zu sehen – bitte nutze den u.a. Terminbuchungs-Button.

 

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Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit zur telefonischen Kontaktaufnahme (nicht für Terminbuchung):

+49 151 72 28 57 88 (bevorzugt, da immer verfügbar) oder
+49 77 41 - 8 34 96 46 (Büro, nicht immer besetzt)

oder per E-Mail an postboxxx (a) gd-collection.de

 

 

Info zu FOTOS:

Alle gezeigten Bilder sind aktuell und unbearbeitet. Es sind keinerlei "Kunst-Aufnahmen" (auf denen wirklich alles kaschiert werden kann), sondern einfach einmal rundherum aufgenommene Bilder - hier lässt sich nichts vertuschen. Oft sind Besucher überrascht, dass das Fahrzeug in natura viel besser aussieht, die Fotos sehr "blass" wirken. Dies hat einen einfachen Grund: viel Farbtiefe kaschiert ebenfalls. Am Ende ist mir lieber, jemand kommt und ist angenehm überrascht, als dass eine weite Anfahrt mit blankler Ernüchterung endet, weil das, was auf den Fotos doch so toll aussah, sich als Mogelpackung entpuppt.

Leider inzwischen ebenfalls separat aufzuführen notwendig: Die im Internet gemachten Angaben sind unverbindliche Beschreibungen. Sie stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar. Keine Haftung für Tipp-/Datenübermittlungsfehler, Änderungen, Eingabefehler. Alle Angaben nach bestem Wissen, Irrtum vorbehalten. Wenn ein Exponat zum Verkauf steht, ist dies angegeben, der Verkauf erfolgt immer durch den Eigentümer. Der Verein ist in einen Verkauf nicht involviert. Die Vereinswebsite stellt keine Verkaufsplattform dar, sondern zeigt lediglich eine Übersicht nebst Beschreibung einiger, in der Ausstellung befindlichen Exponate ("Museums-Inventarliste").