Meinungen:
Philipp

Ich bin froh, mich als Neueinsteiger in die Welt der Seven, für den Kauf bei der AM entschieden zu haben. Ralfs Sichtweise ist zum Teil erfrischend wenig von Verkaufsabsicht geprägt. Die Betreuung bei Rückfragen ist auch nach dem Kauf gut.
Das sagen die Käufer:
Christian

Ralf hat nicht nur begeisternde, toll gemachte Autos – er ist auch ein sehr angenehmer Zeitgenosse.
Sehr unkomplizierte Abwicklung – Prädikat empfehlenswert!
Lotus/Caterham
Auf was Du beim Seven-Kauf achten solltest...
- Nachbauten/Imitate
Diese sind meist in schlampiger Fertigungsqualität, aus billigen Plastik, mit Teilen aus verschiedensten Spenderfahrzeugen bunt zusammengewürfelt und von den Erbauern nach Lust und Laune zurechtgebastelt. Originale genießen besondere Vergünstigungen (z.B. Liebhaber-Versicherung) und garantieren einen stabilen Werterhalt
- Ehemaliges Rennfahrzeug
Fachleute sagen, 1 km auf der Rennstrecke entspricht etwa 15 km Straße (manche sprechen sogar von Faktoren bis 20) -> Ex-Rennfahrzeug mit 10.000 km = wie Straßenfahrzeug mit 150.000 km. Oft werden die Autos auch noch von mehreren Fahrern und/oder ohne Tacho benutzt. Am besten google selber nach „Renn Bilder Caterham“ und mach Dir ein eigenes Bild …
- Fahrzeug aus dem Ausland
In GB, NL u.a. werden oft sehr günstige Fahrzeuge angeboten. Aber wie ist der Zustand unter der glänzenden Fassade? Und vor allem ist meist gar keine legale Zulassung in D dafür zu bekommen. Fahrzeuge ohne saubere, einwandfreie Papiere können auch nachträglich aus dem Verkehr gezogen werden! Importe unterliegen ggf. Zoll.
- Neu oder Gebraucht
Neu bekomme ich den 7 nur noch als „Elektronik-Packung“, deutlicher Wertverlust inklusive. Solide und gut gepflegte Gebrauchte haben meist umfangreiche Ausstattung, sind vernünftig motorisiert und wertstabil, aktuell sogar wertsteigend und die Ersatzteilpreise sind äußerst human (z.B. kompletter AT-Motor „neu“ Rover K-Serie ab 2.000 EUR)
- Kauf von Privat oder vom Spezialisten
Der bauernschlaue Schnäppchenjäger wird immer von Privat kaufen, denn da ist es ja günstiger. Doch stimmt das wirklich? Meist ist der Superschnapper schneller als lieb zum Geldgrab geworden; die diversen Infobörsen sind voll von diesen Geschichten, bei denen sich das Fiasko schnell und deutlich abzeichnet. Beim Fachmann bekommst Du eine fachkundige, fundierte Beratung und die Verlässlichkeit, nicht im Regen zu stehen, wenn mal etwas gebraucht wird.
- Eigenimport
Die Verlockung ist groß, gibt es doch auf der „Insel“ in den einschlägigen Anzeigenportalen regelmäßig die tollsten Angebote. Doch Vorsicht. Zum Einen ist da das völlig unterschiedliche Qualitätsbewußtsein in Bezug auf Fahrzeuge. Was für den Engländer eine „perfect condition“ ist, würden wir u.U. nur mit schlechtem Gewissen zum Schrotthändler fahren. Die größte Fußangel ist jedoch die Zulassung. Haben die Fahrzeuge kein COC-Papier, benötigen sie eine Einzelabnahme. Hier sind einige Gutachten erforderlich, insbes. ein Abgasgutachten. Liegen dies nicht vor, ist eine legale Zulassung schlicht nicht möglich. Wird sie dennoch erteilt, kann sie jederzeit widerrufen werden. *** Textpassage entfernt *** Und nachdem GB nun kein EU-Mitglied mehr ist, fallen darüberhinaus für jeden Import die benötigten Importformalitäten und zusätzlich 19 % Einfuhrsteuer an.
Hier bekommst Du nur das Original. Warum? Hier weiterlesen...
Warum?
Ganz einfach: weil diese Autos zum FAHREN ideal geeignet sind.
Die zahllosen Nachahmungen schneiden idR. hier deutlich schlechter ab als das Original mit seiner unvergleichbaren Kombination aus Leichtbau, Produktreife und - qualität in maximaler Ausprägung, gepaart mit dem Charme der reinen Einzelfertigung in Handarbeit. Alles das sind die Garanten für ungetrübten Fahrspaß, Zuverlässigkeit und am Ende Werterhalt, bzw. sogar Wertsteigerung!
Die Imitat-Hersteller versuchten alles billiger zu machen, um ihre Produkte verkaufen zu können. Wer kauft schon einen Nachbau, wenn er fürs gleiche Geld ein Original bekommt. Alternativ suchten einige ihr Heil in Poser- und Bling-Bling Vehikeln, ideal fürs Schaulaufen vor der Eisdiele, aber Fahren ... na ja.
Eigentlich reicht schon ein Blick in die Adresskartei. Von den einst duzenden Anbieter ist gerade mal noch eine halbe Hand voll übrig. Man muss kein Experte sein, um zu verstehen. Ein kleiner Seitenblick ins Lager der Rennfahrer rundet dann das Bild ab. Man muss lange suchen, bis man mal einen Nicht-Caterham dort findet.
Und last not least sollte ein Hauptaugenmerk auch auf dem laufenden Betrieb und der damit anfallenden Wartung liegen. Während es für LOTUS und CATERHAM nach wie vor alle Ersatzteile zu kaufen gibt - und das wird sich Dank der Verbreitung auch nicht so schnell ändern - kann die Suche nach einem dringend benötigten Teil bei den Nachahmungen schon mal in purer Verzweiflung enden.
Caterham Super 7 "The Sloppy Piper"
Tatsächlich ein wenig "sloppy" ist dies der ideale Caterham entweder für Sammlungs-Einsteiger mit schmalem Startbudget, die statt am Anfang Geld auszugeben lieber nach und nach investieren oder als solide Basis für eine sogenannte "rolling restauration". Oder eben für Schlaumi-Schlümpfe, die immer noch meinen, für kleines Geld ein wahnsinns Gerät zu bekommen – you get what you pay for, my friend ... 😉
Bei diesem kleinen Spaßbringer handelt es sich um einen späten Caterham der Kent-Ära, also ein Fahrzeug mit dem Standard-Rahmenwerk und der Crossflow (XFlow)-Motorisierung, wie sie z.B. im legendären Ford Escort "Hundeknochen" verbaut war. Lotus (und später Caterham) nahmen jedoch immer mindestens die 1600er Maschine, so auch hier. Mit der klassischen Weber-Doppelvergaserbatterie ausgestattet, stellte dies in der Nomenklatur bei Lotus/Caterham die sogenannte "Sprint" Ausführung dar und leistete solide 110 - 120 PS. Beim vorliegenden Exponat wurde wohl weiteres Tuning eingesetzt, was genau vorliegt, ist leider im Sand der Zeit verschüttet gegangen. Um das freie Atrmen nicht auf der Auslassseite zu beinträchtigen, ist eine Bigbore 4-1 Abgasanlage verbaut.
Beigestellt ist das solide Ford 4-Ganggetriebe nebst der ebenfalls aus dem Ford Regal stammenden Liveaxle hinten. Vorne besitz der Kleine die Standard Lotus Vorderachse der frühen S3-Generation, hier allerdings bereits aufgerüstet mit dem Petty Stud Upgrade, also der zusätzlichen Abstützung der oberen Querlenker, um mehr Kurvenstabilität zu erhalten. Für ausreichende Kühlleistung auch bei höheren Temperaturen sorgt der große Original HighFlow-Kühler und das Technikpaket wird nach oben abgerundet durch eine kontaktlose Zündanlage, was die leidige Fummelei am Verteiler unter den Vergasern der Vergangenheit angehören lässt.
Die Lackierung der Aluminium-Aussenhaut ist in der klassischen Burgundyred/Pearlwhite Livree mit einer goldenen Ziernaht gehalten und in einem, dem Alter entsprechenden gebrauchten Zustand – der Wagen hat gelebt. Die Anbauteile sind ebenfalls in einem entsprechenden Zustand: die üblichen kleinen Risschen und Abplatzungen (Spiders/Cracks) und Fehlstellen sind natürlich zu finden, alles hält sich aber im Rahmen. Vorne sind die herrlichen Kurzkotflügel (Cycle Wings) verbaut, die eine freie Sicht auf die Räder ermöglichen.
Dazu passend sind die beliebten Minilitestyle Felgen in Silber montiert, bestückt mit Straßensportreifen in korrekter Größe. Am Heck findet sich ein vollwertiges Ersatzrad, das nach Belieben und Bedarf natürlich auch z.B. gegen einen schicken Koffer oder Box getauscht werden kann zur Schaffung von zusätzlichem Koffer-Raum.
Der Seven kann nach § 23 mit Schlüsselnummer „0098“ gem. § 2 Nr. 22 FZV als "H" klassifiziert werden.
Hinweis: Wenn Dir einzelne Komponenten an diesem Fahrzeug nicht gefallen oder Du andere zusätzliche Features möchtest, kann dies meist gegen einen geringen Aufpreis, teilweise sogar kostenlos, ggf. in der Museumswerkstatt geändert werden.
V O R T E I L :
Für alle über die GDC e.V. erworbenen Fahrzeuge – und NUR für diese – haben die Käufer die Möglichkeit, auf das umfangreiche Ersatzteillager zuzugreifen und Teile zum EK zu erhalten, weiterhin jedweden Support in Anspruch zu nehmen. KEINE Teile und Support für "externe" Fahrzeuge.
* * * * * * * * * * * * *
Dieses Exponat kann aus der Ausstellung übernommen werden. Bevorzugt wird hier natürlich, wie bei Sammlungen üblich, ein Tausch. Gegebenenfalls kommt für den Eigentümer auch ein Verkauf in Betracht. Bei Kaufinteresse wird um Abgabe eines adäquaten Gebotes ab 22.000 EUR gebeten.
Es ist in der Museumsausstellung live sehen – bitte nutze den u.a. Terminbuchungs-Button.
Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit zur telefonischen Kontaktaufnahme (nicht für Terminbuchung):
+49 151 72 28 57 88 (bevorzugt, da immer verfügbar) oder
+49 77 41 - 8 34 96 46 (Büro, nicht immer besetzt)
oder per E-Mail an postboxxx (a) gd-collection.de
Info zu FOTOS:
Alle gezeigten Bilder sind aktuell und unbearbeitet. Es sind keinerlei "Kunst-Aufnahmen" (auf denen wirklich alles kaschiert werden kann), sondern einfach einmal rundherum aufgenommene Bilder - hier lässt sich nichts vertuschen. Oft sind Besucher überrascht, dass das Fahrzeug in natura viel besser aussieht, die Fotos sehr "blass" wirken. Dies hat einen einfachen Grund: viel Farbtiefe kaschiert ebenfalls. Am Ende ist mir lieber, jemand kommt und ist angenehm überrascht, als dass eine weite Anfahrt mit blankler Ernüchterung endet, weil das, was auf den Fotos doch so toll aussah, sich als Mogelpackung entpuppt.
Die im Internet gemachten Angaben sind unverbindliche Beschreibungen. Sie stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar. Keine Haftung für Tipp-/Datenübermittlungsfehler, Änderungen, Eingabefehler. Alle Angaben nach bestem Wissen, Irrtum vorbehalten.
