Meinungen:
Oskar

„Vor 8 Jahren fing ich an zu träumen. Irgendwann in meinem Leben wollte ich einen Seven mein Eigen nennen können. Mit Ralfs klasse Beratung und Erfahrung fühlte ich mich sofort gut aufgehoben und erfüllte mir den Traum eines eigenen früher als geplant. Der Seven wurde mein erstes eigenes Auto und seither fahre ich mit einem breiten Grinsen durch die Lande. Über den Winter hat Ralf auf LHD umgebaut und ich kann es kaum erwarten bis die Saison beginnt“
Das sagen die Käufer:
Norbert

„Ich fahre nun meinen dritten Seven. Seven fahren und Seven erleben ist eine Lebensphilosophie. Ralf hat mit seiner Art wie er in seiner Manufaktur wirkt und arbeitet, den guten öligen Nerv dieser Philosphie getroffen. Bei Ralf findet man Professionalität und Kompetenz und eine Kundenfreundlichkeit die heute sehr selten geworden ist.“
Lotus/Caterham
Auf was Du beim Seven-Kauf achten solltest...
- Nachbauten/Imitate
Diese sind meist in schlampiger Fertigungsqualität, aus billigen Plastik, mit Teilen aus verschiedensten Spenderfahrzeugen bunt zusammengewürfelt und von den Erbauern nach Lust und Laune zurechtgebastelt. Originale genießen besondere Vergünstigungen (z.B. Liebhaber-Versicherung) und garantieren einen stabilen Werterhalt
- Ehemaliges Rennfahrzeug
Fachleute sagen, 1 km auf der Rennstrecke entspricht etwa 15 km Straße (manche sprechen sogar von Faktoren bis 20) -> Ex-Rennfahrzeug mit 10.000 km = wie Straßenfahrzeug mit 150.000 km. Oft werden die Autos auch noch von mehreren Fahrern und/oder ohne Tacho benutzt. Am besten google selber nach „Renn Bilder Caterham“ und mach Dir ein eigenes Bild …
- Fahrzeug aus dem Ausland
In GB, NL u.a. werden oft sehr günstige Fahrzeuge angeboten. Aber wie ist der Zustand unter der glänzenden Fassade? Und vor allem ist meist gar keine legale Zulassung in D dafür zu bekommen. Fahrzeuge ohne saubere, einwandfreie Papiere können auch nachträglich aus dem Verkehr gezogen werden! Importe unterliegen ggf. Zoll.
- Neu oder Gebraucht
Neu bekomme ich den 7 nur noch als „Elektronik-Packung“, deutlicher Wertverlust inklusive. Solide und gut gepflegte Gebrauchte haben meist umfangreiche Ausstattung, sind vernünftig motorisiert und wertstabil, aktuell sogar wertsteigend und die Ersatzteilpreise sind äußerst human (z.B. kompletter AT-Motor „neu“ Rover K-Serie ab 2.000 EUR)
- Kauf von Privat oder vom Spezialisten
Der bauernschlaue Schnäppchenjäger wird immer von Privat kaufen, denn da ist es ja günstiger. Doch stimmt das wirklich? Meist ist der Superschnapper schneller als lieb zum Geldgrab geworden; die diversen Infobörsen sind voll von diesen Geschichten, bei denen sich das Fiasko schnell und deutlich abzeichnet. Beim Fachmann bekommst Du eine fachkundige, fundierte Beratung und die Verlässlichkeit, nicht im Regen zu stehen, wenn mal etwas gebraucht wird.
- Eigenimport
Die Verlockung ist groß, gibt es doch auf der „Insel“ in den einschlägigen Anzeigenportalen regelmäßig die tollsten Angebote. Doch Vorsicht. Zum Einen ist da das völlig unterschiedliche Qualitätsbewußtsein in Bezug auf Fahrzeuge. Was für den Engländer eine „perfect condition“ ist, würden wir u.U. nur mit schlechtem Gewissen zum Schrotthändler fahren. Die größte Fußangel ist jedoch die Zulassung. Haben die Fahrzeuge kein COC-Papier, benötigen sie eine Einzelabnahme. Hier sind einige Gutachten erforderlich, insbes. ein Abgasgutachten. Liegen dies nicht vor, ist eine legale Zulassung schlicht nicht möglich. Wird sie dennoch erteilt, kann sie jederzeit widerrufen werden. *** Textpassage entfernt *** Und nachdem GB nun kein EU-Mitglied mehr ist, fallen darüberhinaus für jeden Import die benötigten Importformalitäten und zusätzlich 19 % Einfuhrsteuer an.
Hier bekommst Du nur das Original. Warum? Hier weiterlesen...
Warum?
Ganz einfach: weil diese Autos zum FAHREN ideal geeignet sind.
Die zahllosen Nachahmungen schneiden idR. hier deutlich schlechter ab als das Original mit seiner unvergleichbaren Kombination aus Leichtbau, Produktreife und - qualität in maximaler Ausprägung, gepaart mit dem Charme der reinen Einzelfertigung in Handarbeit. Alles das sind die Garanten für ungetrübten Fahrspaß, Zuverlässigkeit und am Ende Werterhalt, bzw. sogar Wertsteigerung!
Die Imitat-Hersteller versuchten alles billiger zu machen, um ihre Produkte verkaufen zu können. Wer kauft schon einen Nachbau, wenn er fürs gleiche Geld ein Original bekommt. Alternativ suchten einige ihr Heil in Poser- und Bling-Bling Vehikeln, ideal fürs Schaulaufen vor der Eisdiele, aber Fahren ... na ja.
Eigentlich reicht schon ein Blick in die Adresskartei. Von den einst duzenden Anbieter ist gerade mal noch eine halbe Hand voll übrig. Man muss kein Experte sein, um zu verstehen. Ein kleiner Seitenblick ins Lager der Rennfahrer rundet dann das Bild ab. Man muss lange suchen, bis man mal einen Nicht-Caterham dort findet.
Und last not least sollte ein Hauptaugenmerk auch auf dem laufenden Betrieb und der damit anfallenden Wartung liegen. Während es für LOTUS und CATERHAM nach wie vor alle Ersatzteile zu kaufen gibt - und das wird sich Dank der Verbreitung auch nicht so schnell ändern - kann die Suche nach einem dringend benötigten Teil bei den Nachahmungen schon mal in purer Verzweiflung enden.
TEAL "The White Stallion"
Die Marke "Teal" hat wohl kaum jemand wirklich auf dem Schirm. Das Ganze entstand sozusagen aus einer klassischen "Stammtisch-Runde" heraus in einem englsichen Pub. Man fachsimpelte und schwelgte in Träumen zu ikonischen Fahrzeugen wie den Vorkriegs-Rennern à la Alfa, Aston, aber auch und vor allem den legendären Bugattis. Schade, dass man sich so etwas nicht leisten kann ... wobei witzigerweise zu dieser Zeit die alten Prewar-Racer nach heutigen Maßstäben zu einem Schnäppchenpreis zu haben waren, ganz einfach, weil keiner dieses Alteisen haben wollte.
Denn der zweite Aspekt war natürlich auch der, dass für die alten Pretiosen Ersatzteile quasi nicht mehr zu bekommen waren und die Technik der Rennboliden mit Fug und Recht als äußerst diffizil zu bezeichnen ist. So kam man schnell auf das Gleis: "Man müsste was bauen, was ähnlich aussieht, sich ähnlich fahren lässt, aber mit solider, aktueller Technik, die einfach und günstig zu warten und instandzuhalten ist". Im Gegensatz zu 99,9 % der Fälle solcher Denksportaufgaben nach Alkoholzugabe in undefinierter Menge, folgten hier konkrete Taten zur realen Umsetzung der Träumereien: Der TEAL war geboren.
Die Basis für den Teal bildet ein solider Stahlrahmen, der die übliche UK-Technik aufnimmt, also das Teilesortiment von Triumph/Morris/MG etc.. Der Aufbau wurde - wie seinerzeit üblich, weil sehr kostengünstig - üblicherweise in GFK ausgeführt; telweise gab es jedoch auch Stahl- und Alu-Karosserie. Er ist meist den Rennwagen der 20er und 30er Jahre nachempfunden, der atemberaubende Bugatti T 35 stand ohne Zweifel als Hauptpate parat. Nicht zuletzt trug also das Hauptmodell den Modellnamen "TEAL Type 35 Bugatti" - heute undenkbar, eine Schar von Anwälten würden sich ohne Zweifel wie die Hyänen auf einen stürzen ...
Weitere Modellvarianten folgten, jedoch blieb man im homöopatischen Mengenbereich. Konkrete Zahlen fehlen, unterschiedliche Quellen geben unterschiedliche Auflagen an, man geht aber davon aus, dass von diesem Typ insgesmt über die gesamte Zeit deutlich weniger als 100 Fahrzeuge entstanden, ehe die kleine Firma für immer ihre Pforten schloss.
Das hier vorgestellte Fahrzeug wurde in den 1990er Jahren komplett zerlegt mit der Idee, es zu "optimieren". Wie es leider manchmal so kommt, spielte die Gesundheit des engagierten Fans nicht mit und so fristete das Projekt dann weit über zwei Jahrzehnte ein trauriges Dasein in unzähligen Kisten in einer Scheune, wo es dem Verfall und dem Schwund preisgegeben wurde. Karosserieteile waren größenteils nicht mehr vorhanden und die Technik großflächig angegammelt. Normalerweise landen solche "Teilehaufen" auf dem Schrott. Unwiederbringlich verloren für immer. Denn am Ende ist es egal, ob man einen Bugatti neu aufbaut oder einen Teal - der Arbeitsaufwand ist ähnlich. Nur dass am Ende der Teal, wenn überhaupt, mal ein Zehntel des Wertes darstellt. Will sagen: Es lohnt sich eigentlich nicht. Glücklicherweise gibt es aber Enthusiatsen, oder wie in diesem Fall das Museum, dass nicht wie ein Händler oder eine Werkstatt immer wirtschaftlich handeln muss. So begann nach einer SAR-Aktion der Wiederaufbau des Kleinen.
Eine Dokumentation hierzu ist zu sehen unter ... Aufbau-Fotodokumentation
Dabei erfuhr die gesamte Technik eine komplette Überholung, bzw. Erneuerung mit "Upgrade" (1800er MG-Motor, synchronisiertes 4-Gang-Getriebe, Scheibenbremsen vorne etc.). Achsen, Bremsen etc. wurden vor dem Einbau komplett überholt, Motor, Getriebe, Diff ebenfalls vollständig und grundlegend revidiert. Wenn von einem "Upgrade" gesprochen wird, so beinhaltet dies insbesondere auch z.B. die Umrüstung auf eine kontaktlose Zündanlage, hier die bekannte und remommierte Marke 123-Ignition, nebst passendem Verteiler, Zündspule etc., alles aber so ausgeführt, dass es zum einen voll reversibel und vor allem von aussen kaum zu unterscheiden ist. Der komplett erneuerte, kraftvolle 1.8er MG-Motor, der sowohl in Leistung - über 90 PS! - als auch kräftigem Drehmoment kann somit zuverlässig seinen Dienst verrichten und dafür sorgen, dass man mit dem vermeindlichen Vorkriegs-Klassiker auch im modernen Verkehr jederzeit bequem mithalten könnte. Die elektrischen Anlage, sowohl motor- als auch fahrzeugseits wurde insgesamt ebenfalls komplett neu aufgesetzt.
Im Innenraum, der abermals neu angelegt ist, wartet ein weiteres Highlight. Die gesamte Armaturentafel wurde im atemberaubenden klassischen Sonnenschein-Schliff umgesetzt, die Instrumentierung vorpatiniert und selbst kleine aber feine Details, wie der, über den im Original Zündverstellhebel angesteuerte Choke, liebevoll und arbeitsaufwendig umgesetzt. Weitere Applikatonen und ein herrliches Stoppuhren-Ensemble machen das Rallyeflair komplett.
Die Karoserie wurde selbstverständlich in Vollmetall ausgeführt und komplett neu in edlem Weiß lackiert. Die Bremsanlage ist ebenfalls rundum erneuert und ein finales Highlight stellen die brandneuen Zentralverschluß-Speichenfelgen dar. Diese sind ausgestattet mit ebenfalls neuer Blockley-Bereifung in zeitgenössischem Pattern, aber moderner Gummimischung; sündteuer aber eben einfach das Beste, gelten sie doch als Standard in der Oldtimer-Rennszene.
Ziel war es, ein Fahrzeug zu schaffen im Look & Feel eines echten Oldtimers, aber mit solider 70er-Jahre Technik, die zu jener Zeit bereits einen Stand absolut ausreichender Zuverlässigkeit bot, aber (gottseidank) noch ohne irgendwelchen Elektronik-Irrsinn auskommt. So entstand ein herrlicher Hingucker, der auch den Nicht-Schrauber nicht vor unlösbare Aufgaben stellt.
Nun könnte man sich natürlich abschließend fragen: "Warum der ganze Aufwand für ein Museumsstück?". Die Anwort ist einfach: "Weil es geht" 🙂
Der Anspruch speziell der Gentleman Drivers' Collection ist eben nicht, nur iregndwelche Hüllen auszustellen, sondern alle Exponate erheben den Anspruch uneingeschränkt einsatzfähig zu sein, wenn möglich über das Standardmaß hinaus. Eben weil hier nicht unter einengeneden wirtschaftlichen Aspekten hantiert werden muss, soll dieser Vorteil schamlos ausgenutzt werden und auch Exoten wie dem Teal eine Zukunft bescheren.
Alle Angaben nach bestem Wissen, Irrtum vorbehalten.
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Dieses Exponat kann im Zuge der angestrebten ständigen Aktualisierung auch aus der Ausstellung übernommen werden. Bevorzugt wird hier natürlich, wie bei Sammlungen üblich, ein Tausch. Gegebenenfalls kommt für den Eigentümer auch ein Verkauf in Betracht. Bei Kaufinteresse wird um Abgabe eines adäquaten und begründbaren (!) Gebotes gebeten.
Es ist in der Museumsausstellung live sehen – bitte nutze den u.a. Terminbuchungs-Button.
Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit zur telefonischen Kontaktaufnahme (nicht für Terminbuchung):
+49 151 72 28 57 88 (bevorzugt, da immer verfügbar) oder
+49 77 41 - 8 34 96 46 (Büro, nicht immer besetzt)
oder per E-Mail an postboxxx (a) gd-collection.de
Info zu FOTOS:
Alle gezeigten Bilder sind aktuell und unbearbeitet. Es sind keinerlei "Kunst-Aufnahmen" (auf denen wirklich alles kaschiert werden kann), sondern einfach einmal rundherum aufgenommene Bilder - hier lässt sich nichts vertuschen. Oft sind Besucher überrascht, dass das Fahrzeug in natura viel besser aussieht, die Fotos sehr "blass" wirken. Dies hat einen einfachen Grund: viel Farbtiefe kaschiert ebenfalls. Am Ende ist mir lieber, jemand kommt und ist angenehm überrascht, als dass eine weite Anfahrt mit blankler Ernüchterung endet, weil das, was auf den Fotos doch so toll aussah, sich als Mogelpackung entpuppt.
Leider inzwischen ebenfalls separat aufzuführen notwendig: Die im Internet gemachten Angaben sind unverbindliche Beschreibungen. Sie stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar. Keine Haftung für Tipp-/Datenübermittlungsfehler, Änderungen, Eingabefehler. Alle Angaben nach bestem Wissen, Irrtum vorbehalten. Wenn ein Exponat zum Verkauf steht, ist dies angegeben, der Verkauf erfolgt immer durch den Eigentümer. Der Verein ist in einen Verkauf nicht involviert. Die Vereinswebsite stellt keine Verkaufsplattform dar, sondern zeigt lediglich eine Übersicht nebst Beschreibung einiger, in der Ausstellung befindlichen Exponate ("Museums-Inventarliste").
