Meinungen:
Michael und Nadine

„Es ist schön, wenn man sich Wünsche erfüllt, die man jederzeit auf ein Neues genießen kann.Der Caterham von Ralf gehört in jedem Fall dazu :-)“
Das sagen die Käufer:
Bernd

„Der Traum konnte verwirklicht werden – durch gute Beratung und Betreuung von Ralf wurde er wahr! Mit viel Geduld und Kompetenz hat er mich zu meinem Traum-Seven geführt.“
Lotus/Caterham
Auf was Du beim Seven-Kauf achten solltest...
- Nachbauten/Imitate
Diese sind meist in schlampiger Fertigungsqualität, aus billigen Plastik, mit Teilen aus verschiedensten Spenderfahrzeugen bunt zusammengewürfelt und von den Erbauern nach Lust und Laune zurechtgebastelt. Originale genießen besondere Vergünstigungen (z.B. Liebhaber-Versicherung) und garantieren einen stabilen Werterhalt
- Ehemaliges Rennfahrzeug
Fachleute sagen, 1 km auf der Rennstrecke entspricht etwa 15 km Straße (manche sprechen sogar von Faktoren bis 20) -> Ex-Rennfahrzeug mit 10.000 km = wie Straßenfahrzeug mit 150.000 km. Oft werden die Autos auch noch von mehreren Fahrern und/oder ohne Tacho benutzt. Am besten google selber nach „Renn Bilder Caterham“ und mach Dir ein eigenes Bild …
- Fahrzeug aus dem Ausland
In GB, NL u.a. werden oft sehr günstige Fahrzeuge angeboten. Aber wie ist der Zustand unter der glänzenden Fassade? Und vor allem ist meist gar keine legale Zulassung in D dafür zu bekommen. Fahrzeuge ohne saubere, einwandfreie Papiere können auch nachträglich aus dem Verkehr gezogen werden! Importe unterliegen ggf. Zoll.
- Neu oder Gebraucht
Neu bekomme ich den 7 nur noch als „Elektronik-Packung“, deutlicher Wertverlust inklusive. Solide und gut gepflegte Gebrauchte haben meist umfangreiche Ausstattung, sind vernünftig motorisiert und wertstabil, aktuell sogar wertsteigend und die Ersatzteilpreise sind äußerst human (z.B. kompletter AT-Motor „neu“ Rover K-Serie ab 2.000 EUR)
- Kauf von Privat oder vom Spezialisten
Der bauernschlaue Schnäppchenjäger wird immer von Privat kaufen, denn da ist es ja günstiger. Doch stimmt das wirklich? Meist ist der Superschnapper schneller als lieb zum Geldgrab geworden; die diversen Infobörsen sind voll von diesen Geschichten, bei denen sich das Fiasko schnell und deutlich abzeichnet. Beim Fachmann bekommst Du eine fachkundige, fundierte Beratung und die Verlässlichkeit, nicht im Regen zu stehen, wenn mal etwas gebraucht wird.
- Eigenimport
Die Verlockung ist groß, gibt es doch auf der „Insel“ in den einschlägigen Anzeigenportalen regelmäßig die tollsten Angebote. Doch Vorsicht. Zum Einen ist da das völlig unterschiedliche Qualitätsbewußtsein in Bezug auf Fahrzeuge. Was für den Engländer eine „perfect condition“ ist, würden wir u.U. nur mit schlechtem Gewissen zum Schrotthändler fahren. Die größte Fußangel ist jedoch die Zulassung. Haben die Fahrzeuge kein COC-Papier, benötigen sie eine Einzelabnahme. Hier sind einige Gutachten erforderlich, insbes. ein Abgasgutachten. Liegen dies nicht vor, ist eine legale Zulassung schlicht nicht möglich. Wird sie dennoch erteilt, kann sie jederzeit widerrufen werden. *** Textpassage entfernt *** Und nachdem GB nun kein EU-Mitglied mehr ist, fallen darüberhinaus für jeden Import die benötigten Importformalitäten und zusätzlich 19 % Einfuhrsteuer an.
Hier bekommst Du nur das Original. Warum? Hier weiterlesen...
Warum?
Ganz einfach: weil diese Autos zum FAHREN ideal geeignet sind.
Die zahllosen Nachahmungen schneiden idR. hier deutlich schlechter ab als das Original mit seiner unvergleichbaren Kombination aus Leichtbau, Produktreife und - qualität in maximaler Ausprägung, gepaart mit dem Charme der reinen Einzelfertigung in Handarbeit. Alles das sind die Garanten für ungetrübten Fahrspaß, Zuverlässigkeit und am Ende Werterhalt, bzw. sogar Wertsteigerung!
Die Imitat-Hersteller versuchten alles billiger zu machen, um ihre Produkte verkaufen zu können. Wer kauft schon einen Nachbau, wenn er fürs gleiche Geld ein Original bekommt. Alternativ suchten einige ihr Heil in Poser- und Bling-Bling Vehikeln, ideal fürs Schaulaufen vor der Eisdiele, aber Fahren ... na ja.
Eigentlich reicht schon ein Blick in die Adresskartei. Von den einst duzenden Anbieter ist gerade mal noch eine halbe Hand voll übrig. Man muss kein Experte sein, um zu verstehen. Ein kleiner Seitenblick ins Lager der Rennfahrer rundet dann das Bild ab. Man muss lange suchen, bis man mal einen Nicht-Caterham dort findet.
Und last not least sollte ein Hauptaugenmerk auch auf dem laufenden Betrieb und der damit anfallenden Wartung liegen. Während es für LOTUS und CATERHAM nach wie vor alle Ersatzteile zu kaufen gibt - und das wird sich Dank der Verbreitung auch nicht so schnell ändern - kann die Suche nach einem dringend benötigten Teil bei den Nachahmungen schon mal in purer Verzweiflung enden.
Bugatti T35B 2.3 Compressor PS Rec.
Bei dem hier vorgestellten Fahrzeug handelt es sich um einen kompletten Neuaufbau auf Basis eines Rudimentärspenderfahrzeuges mit exakt nachgefertigten Teilen, insbesondere Aufbau, Fahrwerk etc,. aber auch Motor, Getriebe usw. - minutiös exakt so, wie es seinerzeit bei Bugatti gebaut wurde ... fast. Denn wie es Le Patron schon tat, wurden auch seinerzet schon hier und da die im Laufe der Zeit bekannt gewordenen Schwachstellen verbessert. Im vorliegenden Exponat jedoch so, dass es von aussen kaum sichtbar ist und vor allem das ursprüngliche Fahrgefühl erhält, das eine Tour in diesem Schmuckstück immer wieder von Neuem zu einem einzigartigen Erlebnis werden lässt und das keine späteren Fahrzeuge bieten können. Es ist also tatsächlich aktive Mitarbeit verlangt, weit weg vom "betreuten Fahren" heutiger Automobile. Eben 100 % Authenzität. Soweit vorhanden und technisch nicht abträglich, wurden viele Originalteile verbaut.
Die am Heck aufgebrachten Startnummern und die weiteren "Beschriftungen" sind handgemalt - allerdings zunächst auf Folie, diese dann passgenau ausgeschnitten und aufgeklebt. Sie sind also beim Darüberstreichen authentisch, lassen sich aber problemlos rückstandsfrei abziehen.
Ein Satz Kotflügel nebst Haltern gehört ebenfalls zum Fahrzeug.
Selbstverständlich sind die Aufnahmen vom betreffenden Fahrzeug und keine "Beispielbilder" der Katze im Sack. Wie man sehen kann, ist die Kleine beileibe keine "Trailerqueen", sondern wird artgerecht bewegt: Schnell, kompromisslos aber nie materialmordend. So werden auch längere Touren zum reinen Fahrvergnügen und selbst die regengetränkten Äcker in Goodwood meistert "Lizzy" mit Bravour.
Doch das verwundert nicht, denn der legendäre Bugatti T35 – eine wahre Ikone der automobilen Geschichte und wohl erste echte Grand Prix Rennwagen – musste zu seiner Blütezeit schon mit wiedrigtsten Straßenverhältnissen zurechtkommen. Straßen waren in den 1920er und -30er Jahren ja eher Pisten, bestenfalls einigermaßen befestigt.
Der T35 war sicher nicht der beste oder schnellste Rennwagen der damaligen Zeit, sicher aber der unter’m Strich zuverlässigste, was ihn schnell zum Mittel der Wahl bei allen seinerzeitigen Spitzenfahrern im noch jungen Grand Prix Zirkus avancieren ließ. Allerdings hatte der Eigensinn des Patron aber auch zur Folge, dass offensichtliche Schwachstellen einfach nicht verbessert wurden, weil Ettore keinen Grund dafür sah. Ein Beispiel dafür sind sicherlich die ursprünglich konzipierten, neu entwickelten Reifen für die ebenfalls neu konstruierten und zur damaligen Zeit revolutionären Alufelgen. Während sich Letztere als genial herausstellten, brauchte es ein wenig, bis Le Patron auf (haltbare) Standardreifen zurückgriff und seine Fahrzeuge damit schnell vorne in den Ergebnislisten platzieren konnte.
Eine weitere Besonderheit am T35 ist die, der Form folgende Technik, nicht umgekehrt wie üblich. Die Rahmenkonstruktion folgt der Linie des Aufbaus: elegante, aerodynamisch aus damaliger Sicht optimale Karosserie, der alles andere angepasst wurde. So kommt es, dass der Raum für die Pedalerie eben nicht üppig ausfallen konnte. Von „eng“ zu sprechen, ist hier wohl eine gehörige Untertreibung, ab Schuhgröße 9 ist das Ganze unfahrbar.
In den Anfängen des GP war der sogenannte „riding mechanic“ von den Regularien vorgesehen, der klassische „Schmiermaxe“, im Betrieb dafür zuständig, alle Flüssigkeitsstände, insbesondere Öl, im Blick zu haben und nötigenfalls mit der Handpumpe aus einem Reservoir nachzufüllen. Ebenso Tankdruck – in Ermangelung einer Benzinpumpe wurde mittels vom Motor erzeugtem Druck, normalerweise der Einfachheit halber mittels Abzweig vom Auspuff, bei Bugatti aber mithilfe einer separaten, vom Motor angetriebenen kleinen Luftpumpe. Mit Wegfall dieser Regel wurden die Rennen nur noch vom Fahrer bestritten, der im Zweifel selbst für das Nötige sorgen musste, jedoch dafür endlich etwas mehr Platz in dem sehr engen Cockpit zur Verfügung hatte.
Der Motor dieses Kunstwerks ist ebenfalls eine recht eigenwillige Konstruktion. Zu sagen, Bugatti mochte keine Dichtungen, wäre wohl der Sache nicht gerecht: er hielt sie schlichtweg für gänzlich überflüssig. Um aber nun den Zylinderkopf mit dem Block dennoch dicht zu bekommen, war sein Lösungsweg der, einfach beide Elemente aus einem Stück zu fertigen. Der blanke Horror für die Herstellung, im Betrieb aber erwiesenermaßen zuverlässig. Selten fielen Bugattis wegen Motorproblemen aus, und wenn, dann aufgrund Ölunterversorgung an den Lagern. Der Achtzylinder mit 2.3 l Hubraum kommt gänzlich ohne Schwungrad aus; die schiere Masse der Kurbelwelle nebst Anbauteilen reicht völlig aus. Damit wird der Langhuber ungewohnt spritzig, was ihm einen weiteren Pluspunkt für den Renneinsatz bescherte.
Das Fahrwerk ist klassisch als Blattefedern am Leiterrahmen aufgebaut, die Reibstoßdämpfer sind wiederum eine Bugatti-eigene Entwicklung, deren Funktion nicht überragend, aber völlig ausreichend zu nennen ist. An der Vorderachse gibt es einen weiteren Kunstgriff Ettores zu bestaunen: diese ist hohl geschmiedet, die Federaufnahmen laufen durch die Achse hindurch. Spätestens hier offenbart sich auch dem Aussenstehenden, warum ein Bugatti bereits seinerzeit so unfassbar teuer war.
Viele weitere clevere Detaillösungen, wie z.B. die sich selbst balancierende Seilzug (!) -Bremse oder die mittels Zentrifugalkraft selbst unterstützende Kupplung, um nur zwei Beispiele zu nennen, machen den T35 zu dem, was er heute darstellt: eine wahren Ikone. Jede Fahrt wird zum absoluten Abenteuer … wenn man sich darauf einlassen will. Denn verglichen mit einem Wirtschaftswunder-Allerweltsoldtimer hat hier das Fahren so viel zu tun wie die Kalorienzufuhr in der Pommes-Bude mit einem Genuß-Abend im Sternerestaurant. Arbeiten ist angesagt. Die Maschine verlangt Dir alles ab, zum Dank spuckt sie Dich an mit allem, was sie zur Verfügung hat: Öl, Wasser, Schmierfett, Straßendreck. Das Biest will gebändigt werden, jedoch nicht mit Gewalt, sondern mit sorgsamer Zügelführung. Bist Du einmal mit ihr in Harmonie, wird sie Dich mit dem größten Glücksgefühl belohnen.
Die meisten heute noch existierenden Bugattis bestehen zum überwiegenden Teil nur noch selten aus wirklichen Originalteilen. Selbst Rahmen, Motor etc. sind im Laufe der Zeit nachgefertigt/ersetzt worden. Ist das schlimm? Sicher nicht, es geht doch darum, nicht nur "Look", sondern auch das "Feel" authentisch genießen zu können, oder? Leider kommen aber auch viele grauenhafte "Nachahmungen" auf den Markt, aber egal, am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was er will 🙂
* * * * * * * * * * * * *
Dieses Exponat steht gegebenenfalls zum Verkauf. Bei Kaufinteresse wird um Abgabe eines adäquaten Gebotes ab 295.000 EUR an den Eigentümer gebeten.
Es ist in der Museumsausstellung live sehen – bitte nutze den u.a. Terminbuchungs-Button.
Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit zur telefonischen Kontaktaufnahme (nicht für Terminbuchung):
+49 151 72 28 57 88 (bevorzugt, da immer verfügbar) oder
+49 77 41 - 8 34 96 46 (Büro, nicht immer besetzt)
oder per E-Mail an postboxxx (a) gd-collection.de
Info zu FOTOS:
Alle gezeigten Bilder sind aktuell und unbearbeitet. Es sind keinerlei "Kunst-Aufnahmen" (auf denen wirklich alles kaschiert werden kann), sondern einfach einmal rundherum aufgenommene Bilder - hier lässt sich nichts vertuschen. Oft sind Besucher überrascht, dass das Fahrzeug in natura viel besser aussieht, die Fotos sehr "blass" wirken. Dies hat einen einfachen Grund: viel Farbtiefe kaschiert ebenfalls. Am Ende ist mir lieber, jemand kommt und ist angenehm überrascht, als dass eine weite Anfahrt mit blankler Ernüchterung endet, weil das, was auf den Fotos doch so toll aussah, sich als Mogelpackung entpuppt.
Leider inzwischen ebenfalls separat aufzuführen notwendig: Die im Internet gemachten Angaben sind unverbindliche Beschreibungen. Sie stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar. Keine Haftung für Tipp-/Datenübermittlungsfehler, Änderungen, Eingabefehler. Alle Angaben nach bestem Wissen, Irrtum vorbehalten. Wenn ein Exponat zum Verkauf steht, ist dies angegeben, der Verkauf erfolgt immer durch den Eigentümer. Der Verein ist in einen Verkauf nicht involviert. Die Vereinswebsite stellt keine Verkaufsplattform dar, sondern zeigt lediglich eine Übersicht nebst Beschreibung einiger, in der Ausstellung befindlichen Exponate ("Museums-Inventarliste").
